Gambas al Ajillo
Genuss

Gambas al Ajillo – Erlesenes in bestem spanischen Öl

Garnelen in Knoblauch mit Olivenöl, Gambas al Ajillo, ist eine spanische Spezialität, die neben einer Fülle verschiedenartiger Tapas als „Appetithäppchen“ gereicht wird. Mitunter entsprechen die Kleinigkeiten jedoch in Reichhaltigkeit und Originalität einer herkömmlichen Hauptspeise. Darüber hinaus sind Meeresfrüchte besonders bekömmlich und gesund und lassen sich leicht zubereiten. Eine Pfanne mit Garnelen macht satt und belastet trotzdem nicht den Organismus, auch wenn die Leckerei spät am Abend verzehrt wird.

Gambas al Ajillo
Gambas al Ajillo in der klassischen Tonschale

Die Garnelen, die sich in leckerem spanischen Olivenöl wälzen, verzaubern den Gaumen und der Geruch frischer Meeresfrüchte lässt Urlaubsstimmung aufkommen. Knuspriges Weißbrot wird in das köstliche Knoblauchöl getunkt, dazu ein trockener spanischer Weißwein, nebenbei traditionelle Flamenco-Klänge und einem genussvollen Abend steht nichts mehr im Wege.
Es gibt eine Vielzahl an schmackhaften Rezepten für die Gambas al Ajillo. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf das Öl, die Garnelen und schließlich macht der Knoblauch den Unterschied aus bei der Qualität dieser köstlichen Speise.

Spanisches Olivenöl

Spanien ist mit 25% Anbaufläche das Land mit den weltweit größten Bewirtschaftungen, auf denen Olivenhaine wachsen und gedeihen. Es liegt in seiner Produktivität sogar noch vor Italien.
Demzufolge gibt es Olivenöl, so vielfältig wie die spanischen Kochkünste Gerichte aus ihm kreieren. Über 20 Regionen in Spanien produzieren ein Olivenöl, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt, delikat und sehr unterschiedlich, je nachdem, wo es herkommt.

Das „Arbequina“-Öl, fruchtig und mild oder das „Manzanilla“, das eher etwas bitter schmeckt, „Picudo“, eine andalusische Köstlichkeit oder das „Verdial“, eine süße ölige Angelegenheit. Auch die anderen sechs Sorten, die in Spanien Speisen verfeinern sind Bestandteil der spanischen Küche und werden mit Sorgfalt und großer Hingabe kultiviert.

Gambas

Garnelen mit einer Größe von drei bis sechs Zentimetern sind eine wahrhaft spanische Spezialität. Die Namen der unterschiedlichen Krebstiere, wie beispielsweise Langostinos und Cigalas, beziehen sich im Allgemeinen auf die Größe der Meeresfrüchte. Gambas sind nach den Langusten die größten Krebse. „Gamba roja“, die Garnele aus dem mallorquinischem Sóller ist ebenso heiß begehrt wie die aus Cala Ratjada oder Palma. Kenner sollen den Hafen schmecken, in dem die Krebstiere an Land „gegangen“ sind. Gambas gibt es in scharfem Öl, „Pil Pil“ heißen sie dann, mit Knoblauch oder ohne. Besonders köstlich sind die Gambas al Ajillo, auch weit weg von Spanien, in eigener Zubereitung. Genießen geht auch zu Hause mit Freunden.

Knoblauch ist nicht gleich Knoblauch

Als Mittelpunkt der Welt in Sachen Knoblauch gilt angeblich die spanische Region um Las Pedroñeras. Darüber hinaus gibt es roten, violetten und weißen Knoblauch. Jede Sorte hat einen eigenen Geschmack und lässt sich frisch, gemahlen oder gehackt zubereiten. Der Knoblauch „ajo morado“ ist violett, scharf und gilt als der erlesenste weltweit. In feinem Olivenöl zu frischen Gambas ist er eine Delikatesse, die niemand so schnell vergisst, der sie einmal gekostet hat.

Gambas al Ajillo

125 Gramm Garnelen mit 2 frischen Knoblauchzehen, einer kleinen Chilischote, Olivenöl und Meersalz. Alles zusammen macht ein wunderbares Meeresfrüchte-Gericht, das nicht nur nach Knoblauch riecht, sondern auch nach Sonne und Strand, nach warmen Sommerabenden und Entspannung. Dargereicht werden die Gambas in einer echt spanischen Cazuela, einer Tonschale, die den Geschmack bewahrt und urige Atmosphäre schafft. Das obligatorische warme Baguette darf schließlich nicht fehlen und der trockene Weißwein Albariño passt hervorragend zu Fischgerichten.

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